Wie sinnvoll ist das Kochen in einem Dampfgargerät

Ein Dampfgarer bietet gegenüber anderen Zubereitungsarten viele Vorteile. Immer mehr Haushalte sind mit einem Dampfgarer ausgestattet. Damit alle Lebensmittel perfekt zubereitet werden, sollte man sich rechtzeitig mit dem Umgang und den Funktionen des Gerätes vertraut machen.

Vorteile des Dampfgarers

Das Dampfgaren ist im Prinzip sehr einfach. Alle Lebensmittel, die gekocht werden, können auch in einem Dampfgarer zubereitet werden. Die Garzeiten sind fast identisch. Wenn Kartoffeln in der Regel 25 Minuten benötigen, um gar zu werden, so sollten sie auch 25 Minuten gegart werden. Ein Vorteil des Garens ist, dass alle Vitamine und Nährstoffe der Kartoffeln erhalten werden. Die meisten Dampfgarer lassen sich im Bereich der Temperatur leicht einstellen. Die meisten Lebensmittel werden mit 100° C zubereitet. Wenige Ausnahmen sind Fisch: 75 – 85°C, Wurst: 90° C, Soufflé: 90 – 100° C, Schokolade schmelzen: 60° C oder Hefeteig gehen lassen bei 40° C. Wenn ein älterer Honig entkristallisiert werden muss, dann reichen ebenfalls 40° C aus. Alle Vitamine bleiben erhalten.

Ein Dampfgarer spart viel Zeit

Kochen ist häufig sehr mühsam. Viele Lebensmittel müssen in unterschiedlichen Töpfen gekocht werden. Mit einem Dampfgarer wird das Zubereiten der unterschiedlichsten Speisen viel einfacher. Das Gerät wird einfach auf die benötigte Zubereitungszeit eingestellt und muss nicht ständig überwacht werden. In dieser Zeit können andere Beilagen zubereitet oder der Tisch gedeckt werden. Nach Beendigung der Zubereitungszeit schaltet sich der Dampfgarer automatisch alleine ab. Bei der Zubereitung von Reis oder Kartoffeln auf eine herkömmliche Art und Weise ist es undenkbar, den Raum zu verlassen. Schnell wäre das Wasser verkocht und die Beilage verbrennt. Mit einem Dampfgarer kann dieses Malheur nicht passieren.

Energie sparen

Beim Kochen eines Menüs, wie zum Beispiel Fisch, Reis und Gemüse werden mindestens drei Kochplatten benötigt. Ein Dampfgarer kann mit dem unterschiedlichsten Gargut gefüllt werden. Egal ob süßes oder pikantes Gargut, alles kann in einem Vorgang gegart werden, ohne dass es an eigenem Geschmack verliert. Es ist also durchaus möglich, Kartoffeln mit einem zarten Schokosoufflé zu garen. Weder der Geschmack noch der Geruch übertragen sich auf andere Produkte. Das liegt vor allem daran, dass bei einem modernen Dampfgarer kein Sauerstoffaustausch stattfindet. Dadurch ist keine Geschmacksübertragung möglich. Es sollte nur immer darauf geachtet werden, dass das Gargut mit den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen nicht zusammen in einem Dampfgarer auskühlt.

Für einen Dampfgarer wird kein spezielles Geschirr benötigt

Anders als bei der Verwendung einer Mikrowelle wird beim Dampfgaren kein besonders Geschirr benötigt. Mit jedem Geschirr kann in einem Dampfgarer gedämpft werden. Häufig werden zu einem Dampfgarer besondere Dampfgarer Schalen mitgeliefert. Diese sind etwas dünnwandiger, wie herkömmliche Schalen, so dass die Hitze schnell ans Gargut gelangt. Auch gelochte Schalen sind sehr praktisch und eigenen sich zum Dämpfen der unterschiedlichsten Lebensmittel. Knödel oder Gemüse werden ganz ohne Beigabe von Wasser gedämpft und müssen dabei nicht im eigenen Saft liegen. Das hat den Vorteil, dass sie ihren vollen Eigengeschmack entfalten können. Wenn bei der Zubereitung der Speisen gleichzeitig eine Keramikschüssel mitgedämpft wird, dann kann diese als warme Schale verwendet werden, um das Essen perfekt zu servieren.

Essen aufwärmen leicht gemacht

Dampfgaren ist eine gesunde Möglichkeit, Essen zuzubereiten. Alle gedämpften Zutaten schmecken besser und frischer, als die Zutaten, die normal gekocht wurden. Das liegt vor allem daran, dass die Zutaten nicht durch zu viel Bewegung oder Wasser in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn Geschmacksstoffe zu stark erhitzt oder regelrecht ausgewaschen werden, dann ist beim Essen nicht mehr viel davon zu spüren. Gerade beim Gemüse macht sich das häufig bemerkbar. Gekochtes Gemüse verliert nicht nur an Geschmack, sondern auch an Farbe. Beim schonenden Garen wird das Gemüse nicht matt, sondern behält seine ursprüngliche Farbe. Die Zellstruktur des Gemüses bleibt beim Kochen erhalten, so dass das Gemüse nach dem Garen nicht zu weich wird.

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